Haustierhof

Gemeinde Tännesberg

Bedeutung/Warum

Es bot sich die Gelegenheit, knapp 1,5 ha bereits bisher relativ extensiv bewirtschafteter Fläche in ortsnaher Lage über den Landesbund für Vogelschutz (LBV) zu pachten. Um diese Flächen zu bewirtschaften konnte eine Landwirtschaftsfamilie gefunden werden. Es entstand die Idee eines Haustierhofes als Praxis-Vorzeige-Objekt am Tännesberger Ortsrand. Die Bewirtschaftung wird auf Artenvielfalt, Rassenvielfalt, Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit ausgelegt sein.

 

Historie

  • 2015 Gelegenheit eine Fläche von 1,5 ha von Privateigentümer in Tännesberg über den LBV zu pachten (20 Jahre Pachtvertrag).
  • Auf den Flächen wurden bisher extensiv Schaffe, Gänse und Enten gehalten.
  • 2016 Erste Planungen, Ideensammlungen und Vorgespräche mit Landwirtschaftsfamilie.
  • 2017 Ausführungskonzept und erste Umsetzungsmaßnahmen.
  • 2018 Bezug des Haustierhofes und Projektstart.
  • Förderung im Rahmen der Umsetzung Biodiversitätsgemeinde Tännesberg über Bayerischen Naturschutzfonds.

 

Nutzen

  • Hautierhof als Modell für biodiversitätsgerechte Nutzungsformen.
  • Ortslage sehr gut für Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit geeignet.
  • Bestückung ausschließlich mit alten, gefährdeten Haustierrassen
  • Zielgerichtete Maßnahmen und Versuche möglich.

 

Maßnahmen

  • Erarbeitung von Konzept. Pflege- und Entwicklungsplan.
  • Instandsetzungsmaßnahmen (Zäunungen, Strom-, Wasserversorgung).
  • Instandsetzung Stallgebäude.
  • Bewirtschaftung mit alten, gefährdeten Haustierrassen (Coburger Fuchsschaf, Waldschaf, Thüringer-Wald-Ziege, Meißner Widderkaninchen, Rebhuhnfarbene Italiener (Hühnerrasse), Bayerische Landgans, Enten).
  • Anschaffung der Tiere durch den LBV. Bewirtschaftung des Hofes durch Landwirtsfamilie.
  • Pflanzung von Hecken und Einzelbäumen.
  • Anbringung von Informationstafel und einer Besucherplattform.

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Impressionen aus dem Projekt

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