Sogenanntes artenreiches Grünland gehört heute mit zu den gefährdetsten Lebensräumen. Dazu gehören besonders 2 – 3 schührige Wiesen, mit wenig Düngung und Pflanzenschutz. Auch extensiv geführte Weiden, mit geringer Besatzdichte und ebenso geringem Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln gehören dazu. Der Verlust an Blüten- und Strukturreichtum auf dem Grünland trägt sicherlich auch stark zum Rückgang der Insektenvielfalt bei. Davon sind Nahrungsgrundlagen betroffen, v.a. die der Vogelwelt. Deren Tisch müssen wir wieder decken!

Beispiele

Flurbegehungen

Wenn es darum geht Maßnahmen in der Flur, vor allem auf Eigentumsflächen der Landwirte umzusetzen, haben sich Flurbegehungen, als Dialog vor Ort, mit allen Beteiligten bewährt.

Haustierhof

Der LBV konnte in Ortsrandlage ca. 1,5 ha Fläche pachten. Dort wird ein Hautierhof eingerichtet in dem alten Hausstierrassen gehalten werden. Ein Vorzeigeprojekt.

Landschaftspflege

Lebensräume und Biotope benötigen oftmals besondere Maßnahmenpakete, um der Leistungsfähigkeit für die Artenvielfalt zu erhalten oder wiederherzustellen.

Rotviehprojekt

Das Rotviehprojekt wurde bereits vor über 15 Jahren gestartet. Es ist einer der Grundpfeiler der Biodiversitätsgemeinde. Und eine Erfolgsgeschichte der Regionalvermarktung.

Schloßberg

Der Schlossberg liegt erhaben über dem Ort. Er ist Felsig und wurde von alters her mit Ziegen beweidet. Dies Beweidung findet auch heute wieder statt. Es findet sich eine große Moos- und Flechtenvielfalt.

Mähmanagement

Wann bestimmte Flächen gemäht werden sollen, um die Artenvielfalt zu steigern, bzw. zu erhalten ist manchmal nicht leicht zu beantworten. Hier soll ein ausgearbeitetes Mähmanagement helfen.