Hier geht es um Sortenvielfalt und damit auch um die genetische Vielfalt unserer Nahrungsgrundlage. Alte, robuste Rassen oder Sorten können unter Umständen sehr wichtig werden. Denken wir nur an Resistenzen, Krankheiten, Allergien usw., die immer wieder auftreten, Ernten bedrohen und gesundheitlich bedenklich werden können. Wir tun also gut daran, hier die Vielfalt zu erhalten und wenn möglich wieder zu vergrößern. In unser alle Interesse! Einen wichtigen Beitrag können hier übrigens auch die privaten Gärten in der Kommune leisten.

Beispiele

Emmer

Diese Urgetreideart eignet sich im extensiven Anbau gut, die Agrobiodiversität zu fördern. Von der Naturparkbäckerei Spickenreither wird das Korn zu Backwaren verarbeitet.

Rebhuhn-Zoigl

Gebraut wird dieses traditionelle Bier der Oberpfalz aus Urgetreidesorten, deren Anbau die Agrobiodiversität fördert. Und ein süffiger Botschafter der Biodiversitätsgemeinde ist.

Rotviehprojekt

Das Rotviehprojekt wurde bereits vor über 15 Jahren gestartet. Es ist einer der Grundpfeiler der Biodiversitätsgemeinde. Und eine Erfolgsgeschichte der Regionalvermarktung.