Der Acker war früher vielfältiger Lebensraum für Tier- und Pflanzenarten. Dafür stehen Arten, wie z.B. das Rebhuhn und die Feldlerche. In der Pflanzenwelt sind es Ackerwildkräuter, wie die Konrade, der Frauenspiegel oder der Ackerrittersporn, die früher noch häufig waren und stellvertretend für viele andere stehen. Biodiversitätsmaßnahmen auf Ackerflächen sind daher besonders wichtig aber natürlich auch schwierig umzusetzen.

Beispiele

Rebhuhnprojekt

Das Rebhuhn als besondere Leitart für den Zustand der Agrobiodiversität wird in Tännesberg mit besonders vielfältigen Ansätzen geschützt und gefördert

Emmer

Diese Urgetreideart eignet sich im extensiven Anbau gut, die Agrobiodiversität zu fördern. Von der Naturparkbäckerei Spickenreither wird das Korn zu Backwaren verarbeitet.

Flurbegehungen

Wenn es darum geht Maßnahmen in der Flur, vor allem auf Eigentumsflächen der Landwirte umzusetzen, haben sich Flurbegehungen, als Dialog vor Ort, mit allen Beteiligten bewährt.

Kartoffelanbau

Der Anbau alter (bunter) Kartoffelsorten fördert die Agrobiodiversität und ist gleichzeitig ein tolles Regionalvermarktungsprodukt für die Biodiversitätsgemeinde.

Rebhuhn-Zoigl

Gebraut wird dieses traditionelle Bier der Oberpfalz aus Urgetreidesorten, deren Anbau die Agrobiodiversität fördert. Und ein süffiger Botschafter der Biodiversitätsgemeinde ist.