Es gibt unzählige Möglichkeiten für Umweltbildungsmaßnahen. Vortragsreihen, Führungen/Exkursionen, Mitmach-Aktionen, Aktionswochen, Tagungen, interaktive Mapping-Angebote und vieles mehr. Begrenzender Faktor wird wohl meist die Verfügbarkeit von Personal sein, welches die Maßnahmen durchführt und begleitet. Hier sollte man alle Möglichkeiten ausschöpfen, denn jede Maßnahme hilft und ist wichtig. Das Angebot sollte dann kontinuierlich ausgebaut und den Erfordernissen angepasst werden.

Beispiele

G'Artenvielfalt

Der Hausgarten ist heute ein wichtiges Element, wenn es um den Erhalt der Artenvielfalt geht. In Tännesberg wurde eine Gartenberatung unter dem Motto G’Artenvielfalt gestartet.

Exkursionen

Sie sind ein wichtiger Bestandteil der Arbeit. Sie sollen die Arbeit erlebbar und nachvollziehbar machen. Einheimische Bevölkerung und Gäste sind hierzu willkommen.

Flurbegehungen

Wenn es darum geht Maßnahmen in der Flur, vor allem auf Eigentumsflächen der Landwirte umzusetzen, haben sich Flurbegehungen, als Dialog vor Ort, mit allen Beteiligten bewährt.

Regionalmarkt

Jedes Jahr im September findet in Tännesberg der Regionalmarkt statt. Er hat sich zu einer Leistungsschau der Biodiversitätsgemeinde mit tausenden von Besuchern entwickelt.

Streuobstprojekt

Ein großes Augenmerk liegt auf den Streuobstbeständen der Gemeinde. Die alten Hochstämme sind ein Schatz genetischer Vielfalt und sehr artenreiche Lebensräume.

Tagung Biodiversität

Im Juni 2017 fand in Tännesberg eine über die ANL veranstaltete Tagung zum Thema Biodiversität in Gemeinden statt. In Fachvorträgen und Exkursionen wurde Natur.Vielfalt.Tännesberg. vorgestellt.